Von Christoph | 02.09.2019 | Lesezeit: 9 Minuten

6 Regeln für gutes Webdesign – Konventionen (2/6)

Damit eine Website erfolgreich funktioniert, ist es wichtig, dass die Seite benutzerfreundlich und ansprechend gestaltet ist. Sie sollte leicht und intuitiv zu bedienen sein und im besten Falle sollte der Besuch der Website Spaß machen.

Konventionen im Webdesign

Wir haben uns im ersten Blogbeitrag aus der Reihe „6 goldene Regeln für gutes Webdesign“ mit dem Thema Einfachheit beschäftigt. Heute wollen wir uns mit der zweiten goldenen Regel beschäftigen: Konventionen im Webdesign.

Im Webdesign haben sich im Laufe der Zeit Standards entwickelt, s.g. Konventionen, die einen extrem großen Einfluss auf die Usability, also die Benutzerfreundlichkeit einer Website haben. An dieser Stelle möchte ich auch kurz auf das Thema Usability im Allgemeinen eingehen, bevor wir uns ein paar Beispiele für Konventionen und deren Einsatz ansehen.

A bad website is like a crumpy sales person.“

Jacob Nielsen

USABILITY

Die Usability stellt ein extrem wichtiges Qualitätskriterium für Eure Website dar: es geht hier um die „Gebrauchstauglichkeit“ der Website, also darum wie einfach und verständlich die Seite zu bedienen ist. Ziele von Usability sind:

Dem Website-Besucher eine einfache intuitive Websitenutzung zu ermöglichen,
Den Erfolg der Seite zu steigern
Conversions (z.B. Newsletter-Anmeldungen, Social-Media-Follower, Verkäufe, Leads, Downloads) zu erzielen

Damit auch Du eine Website bekommst, die in Bezug auf Usability funktioniert, ist die Beachtung von Konventionen – neben ein paar weiteren Faktoren – extrem wichtig. Wenn von Konventionen gesprochen wird, geht es um Standards in der Gestaltung einer Website, die jeder Nutzer kennt und auch irgendwie erwartet. Also Elemente, deren Funktion der Nutzer allein durch deren Platzierung oder Design versteht.

BEISPIELE FÜR WEBSITE-KONVENTIONEN

  • die Anordnung der Hauptnavigation oben oder links auf der Seite
  • das Logo, das sich oben links oder mittig auf der Seite befindet und welches durch einen Klick auf die Startseite eines Webauftritts zurückführt
  • Die Hervorherbung von Links durch einen unterstrichenen, farbig abgesetzten Text
  • Die Anordnung des Warenkorb-Links (als Icon oder Text) im rechten, oberen Websitebereich

Ruft mal ein paar Websites auf und schaut, ob und wie diese Konventionen angewendet werden. Ihr werdet feststellen, dass das fast ausschließlich immer der Fall ist (außer bei ein paar abgedrehten Werbeagenturen ;-))

WARUM MAN KONVENTIONEN BEACHTEN SOLLTE

Manchmal ist man versucht, solche Konventionen zu übergehen, um z.B. eine besonders originelle oder herausstechende Website zu gestalten und in manchen (seltenen!) Fällen mag das auch richtig sein – siehe die abgedrehte Werbeagentur ;-). Grundsätzlich sollte man aber darauf achten, die Usability einer Website nicht durch den bewussten Verzicht auf solche Konventionen zu erschweren und damit in Gefahr zu laufen, Besucher zu verlieren.

Du erleichterst Deinen Besuchern die Interaktion auf Deiner Website erheblich, wenn Sie gelernte, bekannte Erlebnisse auch auf Deiner Seite gezeigt bekommen. Wenn ein Besucher Deines Onlineshops z.B. den Link zum Warenkorb nicht – wie gewohnt – rechts oben im Menübereich findet, stehen die Chancen deutlich schlechter, den Kauf abzuschließen.

Alles eigentlich logisch, oder? Wir freuen uns auf Euer Feedback! Oder kommt auf einen Kaffee vorbei und wir besprechen gemeinsam Eure neue Website – wir freuen uns auf Euch!

Im nächsten Kapitel zum Thema gutes Webdesign geht es dann um visuelle Hierarchien – stay tuned!

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