Von Suse | 07.04.2021 | Lesezeit: 9 Minuten

#Schritt 4 – Pimp my CTA!

Headline und Call-To-Action liegen auf einer Landingpage nahe beieinander. Erst aufreißen, dann eintüten – soweit der Wunschgedanke. Damit sich dein Wunsch erfüllt und du deinen Leser zu einer Handlung bewegst, bekommst du hier und heute ein paar Tipps für konvertierende Call-to-Actions.

Frau im Bilderrahmen

Nichts ist abschreckender als plumpe Call-to-actions. Das Problem mit CTA’s ist: sie sollen deinem Leser aufzeigen, was er als nächstes tun soll: ein Produkt in den Warenkorb legen, Rabatte sichern, eine Bestellung auslösen, sich zu einem Seminar anmelden, deine Firma kontaktieren oder sich bei dir bewerben.
Am besten „gleich heute“, „jetzt“, um sich etwas „zu sichern“ oder „noch freie Plätze“ zu ergattern. Maximaler Druck in einem roten Button. Nur echt mit Imperativen und Ausrufezeichen.

Nur noch wenige Plätze frei: Melde dich jetzt an!
Gleich ausprobieren!
Noch heute sichern!

Klingt verführerisch? Nope! Wie schaffst du also den Spagat zwischen einem starken CTA, der weder ungeachtet noch ungeklickt bleibt, sich aber gleichzeitig nicht aufdrängt?

Du hast das Interesse deines Lesers mit deiner Headline und deinen bisherigen Zeilen bis hierher zum CTA-Button geleitet. Eindeutig – ihm gefällt, was er liest, sonst wäre er schon längst weg bei Mitbewerber Immerbesser.

 

Der Call-to-Action als Schlüssel zum Glück

Der Call-to-Action muss zur übrigen Tonalität passen. Nach einem sympathischen, unverbindlichen Text darf er nicht von einen Moment auf den anderen mit einem neuen, fordernden Ton überrumpeln.

Im Idealfall legst du in den vorausgehenden Zeilen eine Spur, die den Leser auf den Call-to-Action vorbereitet. So kannst du den Nutzen nochmal aufzeigen und sparst gleichzeitig Platz im Call-to-Action-Feld. Auf diese Weise lockt der Button als direkter Zugang zu dem begehrlichen Benefit, den du in deiner Headline versprichst. Ein logischer, letzter Schritt ins Ziel mit dem Versprechen, das Problem deines Lesers zu lösen.

 

Bitte keinen Druck machen!

So weit, so schön. Wie klingt also ein freundlicher CTA? Wie ein guter Freund, der dir den richtigen Weg zeigt. Nicht von oben herab, sondern Seite an Seite neben dir.

Am besten, du zerlegst den CTA in zwei Teile. Im ersten Teil formulierst du – ohne Druck – was dein Kunde tun soll und welchen Nutzen dein Kunde von deinem Angebot hat. In einem Satz, mehr nicht. Du legst eine Spur:

Hier findest du deine Zahnschiene, die dir das schönste Lächeln ins Gesicht zaubert.
Hier kannst du dich anmelden und deine Verspannungen loswerden.

Der Leser ist am Ziel und muss den Button als dieses erkennen. Aber nicht als Aufforderung. Im zweiten Teil muss die Handlung klar formuliert sein. Eine Handlungsaufforderung klingt viel sympathischer, wenn du dafür in die Ich-Probieren doch mal, in die Ich-Form zu wechseln und dem Leser damiteine aktive Rolle zukommen zu lassen.

Aber hallo – ich bin dabei!
Okay – Nehmt mich mit!
Ja, ich melde mich an.

Merkst du es? Wenn du eine Idee so formulierst, als wäre sie deinem Leser gerade selbst in den Sinn gekommen, klingt das Ganze viel geschmeidiger.

Hat dieser Beitrag dir geholfen? Das Gute ist: Du kommst deinem Ziel immer näher: Wenn du bisher alle Schritte befolgt hast, liegt bereits jetzt ein Rohtext vor dir, für den du eine Texttonalität und alle Verkaufsargumente definiert hast. Außerdem weißt du jetzt, wie du deinen Leser elegant zu einer Handlung aufforderst.

Im letzten Teil unserer Text-Serie bekommst du noch eine ganze Menge Tipps, um dem Ganzen einen lebendigen Schliff zu verpassen. Konkret bedeutet das, wir geben dir einen Haufen Beispiele für eine lebendige Schreibe.

Mach also bitte nicht Schluss bei 80 Prozent, sondern geh‘ die vollen 100 für deinen Texterfolg!

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