Von Suse | 23.07.2020 | Lesezeit: 8 Minuten

6 Regeln für gutes Webdesign – Load Speed (5/6)

Was machst du, wenn du im Supermarkt an die Kassen kommst und die unterschiedlich langen Warteschlangen siehst? Richtig, du gehst zu der Schlange, bei der du am schnellsten drankommen wirst.

Regeln Webdesign Top Speed

So läuft’s auch im Internet. Klick – und weg! Schneller als du „lies mich bitte“ sagen kannst, sind deine User schon auf der nächsten Website. Nämlich der deines Wettbewerbers. Autsch! Und alles nur, weil der Spinner auf deiner Website rotiert und rotiert. Und deine Seite sich nicht schnell genug lädt.

Das ist nicht nur ärgerlich, sondern vor allem unnötig. Denn es gibt einige Tricks und Kniffe, die dir helfen, die PS deiner Ladezeit von einem Fiat in einen Ferrari zu verwandeln.

 

Warum gute Ladezeiten so wichtig sind

Die Ladezeit ist ein wesentlicher Faktor für dein Ranking bei Suchmaschinen. Denn Suchmaschinen achten auf deine Ladezeit und bevorzugen deine Website, wenn sie schnell lädt. Schließlich richtet sich die Suchmaschine immer nach dem, was für deinen User gut ist. Und die Realität ist, dass 53 Prozent aller Benutzer den Seitenaufruf abrechen, wenn eine Website nicht binnen drei Sekunden geladen ist.

 

Mehr Kunden durch besseren Page Speed

Gute Ladezeiten haben nicht nur einen erheblichen Effekt auf Suchmaschinen, sondern auch auf die Besucherzahl deiner Website. Und das ist dein oberstes Ziel. Denn mit der Besucherzahl steigen auch die Interaktionen auf der Seite und die Konvertierungen vom Besucher zum Kunden.

 

Die wichtigsten Tipps für besseren Load-Speed

Zwei Tipps, die du schnell und einfach umsetzen kannst, um der Ladezeit auf deiner Website Dampf zu machen:

  1. Achte beim Hosting auf ausreichend Speicherplatz und einen leistungsstarken und belastbaren Webserver.
    Hast du einen Anbieter, der vielleicht ein paar Euros im Monat günstiger ist, dessen Server aber eine schlechte Performance hat und deine Ladezeit in die Länge zieht wie Kaugummi? Dann gleich wechseln! Ein schneller Server mit ausreichend Speicherplatz ist das A und O.
  2. Achtung bei Bildern und Dateien auf deiner Website! Binde bitte nur Bilder und Dateien ein, die für das Web optimiert sind. Nicht optimierte Dateien sind oft die größten „Speedkiller“. Ein vom Mobiltelefon hochgeladenes Foto hat schnell mal mehrere MB Dateigröße und ist somit für den Einsatz im Web deutlich zu groß. Klar, dass damit ein schnelles Laden der Website verhindert wird. Je nach Einsatzzweck sollten Bilder, die im Webdesign eingesetzt werden, in einem zweistelligen, max. unteren dreistelligen KB-Bereich liegen.

Wie schaut’s bei dir aus?

Lädt deine Website länger als fünf Sekunden? Möchtest du den Anbieter deines Webservers wechseln? Oder hast du allgemein Fragen zur Verbesserung deiner Website? Wir werfen gerne einen Blick auf deine Website und prüfen, wo wir noch ein paar PS rausholen können.

Ruf uns einfach an oder schreib uns eine Nachricht.

Damit sind wir fast am Ende unserer Serie über die goldenen Regeln des Webdesigns. Im nächsten und letzten Kapitel bringen wir dich auf den neuesten Stand zum Thema „Der Nutzer im Mittelpunkt“. Bleib dran, wenn du ein vollkommenes Wissen haben möchtest.

Du hast die goldenen Regeln des Webdesigns bisher verpasst? Kein Problem: zuvor haben wir in unserem Blog die Regeln #Einfachheit, #Konventionen, #Visuelle Hierarchie und #Responsivität behandelt. Klick dich einfach durch.

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